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01.05.2022

Solidarität in Kriegszeiten


Dieser Text ist vom 01.05.2022 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Kriegsverbrechen des Putin-Regimes in der Ukraine sind unerträglich. Seit Wochen hageln Bomben und Granaten auf Wohn- und Krankenhäuser. Wehrlose Zivilisten werden getötet. Die Katastrophe offenbart auf brutale Art und Weise die Hilflosigkeit des Westens. Es war fahrlässig, Sicherheitspolitik losgelöst von einer diversifizierten Energieversorgung zu betrachten. Deutschland hat sich von Russland abhängig gemacht, ohne die geopolitischen Konsequenzen zu bedenken.

In diesen Tagen erleben wir aber auch eine unbeschreibliche Welle der Hilfsbereitschaft. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer bleiben nicht passiv und sind bereit, an der Aufnahme von Flüchtenden mitzuwirken. Uns wird von Ihnen gemeldet, dass Sie Ihre Geschäftsbeziehungen in Russland stark einschränken oder komplett einstellen. Es werden Spenden gesammelt und Transporte organisiert. Viele Unternehmen haben Mitarbeiter ukrainischer Herkunft, die jetzt mit ihren privaten Verbindungen und ihrer Sprachkenntnis helfen. 

Die Haltung, die in all dem zum Ausdruck kommt, ist unser konkreter Beitrag, das Leid zu lindern. Wir alle wissen, dass jenseits der wirtschaftlichen Betroffenheit nicht weniger als der Frieden in Europa auf dem Spiel steht – die Wirtschaft ist sich ihrer Verantwortung in dieser Situation bewusst. Es macht uns stolz, diese Solidarität der regionalen Wirtschaft zu spüren.

In der Hoffnung auf bessere Zeiten

Peter Adrian        Dr. Jan Glockauer
Präsident            Hauptgeschäftsführer
der Industrie- und Handelskammer Trier 

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