01.01.2026
„Wir müssen digitaler und schneller werden“
Dieser Text ist vom 01.01.2026 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Regionalpolitischer Abend zum Thema Entwicklung des ländlichen Raums
Rund 200 Gäste folgten der Einladung zum Regionalpolitischen Abend der IHK Trier – diesmal in den Räumen der Tesla Automation GmbH in Prüm. „Es ist ein starkes Signal für den ländlichen Raum und die Unternehmen, die IHK-Vollversammlung und den Regionalpolitischen Abend hier in der Eifel zu machen“, stellte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt fest.
IHK-Präsident Thomas Stiren sagte in seiner Begrüßung, die Region müsse ihre Stärken kräftigen und ihre Schwächen abbauen: „Das Beispiel Tesla zeigt, dass hochinnovative Unternehmen ihren Platz im ländlichen Raum finden.“ Das starke Engagement von Tesla in der Ausbildung (siehe nebenstehenden Bericht) sichere den eigenen Fachkräftebedarf und mache die Region für junge Menschen attraktiv.
„Wir haben ein massives Umsetzungsproblem“
Lothar Thommes, Vice President & Managing Director der Tesla Automation GmbH, erinnerte an das Ziel, den Eifelkreis schnellstmöglich zukunftsfähig und maximal attraktiv zu machen, damit junge Menschen und Familien in die Region ziehen und bleiben. Seine These: „Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein massives Umsetzungsproblem, besonders bei der Geschwindigkeit.“
Thommes Vorschläge:
Dirk Binding, Bereichsleiter Digitale Wirtschaft, Infrastruktur, Regionalpolitik bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), lieferte Fakten zum ländlichen Raum und moderierte die Diskussion. DIHK-Präsident Peter Adrian nannte als Pluspunkte der Region u.a. ein Potenzial motivierter Arbeitskräfte, günstige Liegenschaften und Wohnraum. „Wir müssen daran arbeiten, dass andere Dinge noch verbessert werden wie z.B. die digitale Infrastruktur.“
Arbeitskräften eine Perspektive bieten
Eifelkreis-Landrat Andreas Kruppert versicherte: „Wir stehen im engen Austausch von kommunaler Seite mit den Unternehmen. Wir brauchen eine Unternehmenskultur auch für uns als Verwaltung. Wir müssen digitaler werden und in Teilen schneller.“
Wirtschaftsministerin Schmitt sieht Reformbedarf etwa in Sachen Bürokratieabbau: „Die Dinge wurden lange Jahre laufen gelassen in wirtschaftlich guten Zeiten. Wir müssen Arbeitskräften eine Perspektive bieten, eine unternehmensfreundliche Stimmung in der Verwaltung fördern und das Planungs- und Vergaberecht vereinfachen.“
Junior Uni Daun als Leuchtturmprojekt
Beatrix Simon-Ludwig, Kuratoriumsvorsitzende der LEPPER Stiftung, beschrieb das Konzept der TechniSat-Unternehmensgruppe: „Wir investieren viel in die Ausbildung und haben eine hohe Übernahmequote. Auch das duale Studium zieht junge Menschen an.“ Mit der Junior Uni Daun habe die LEPPER Stiftung ein Leuchtturmprojekt geschaffen, das die ganze Region attraktiver mache.
Peter Adrian versicherte, IHK und DIHK würden nicht müde, immer wieder auf die Politik einzuwirken und konkrete Vorschläge zu machen, wie Unternehmen das Wirtschaften erleichtert werden kann: „Wir haben Erfolge erzielt, aber es gibt noch viel zu tun.“
IHK-Präsident Thomas Stiren sagte in seiner Begrüßung, die Region müsse ihre Stärken kräftigen und ihre Schwächen abbauen: „Das Beispiel Tesla zeigt, dass hochinnovative Unternehmen ihren Platz im ländlichen Raum finden.“ Das starke Engagement von Tesla in der Ausbildung (siehe nebenstehenden Bericht) sichere den eigenen Fachkräftebedarf und mache die Region für junge Menschen attraktiv.
„Wir haben ein massives Umsetzungsproblem“
Lothar Thommes, Vice President & Managing Director der Tesla Automation GmbH, erinnerte an das Ziel, den Eifelkreis schnellstmöglich zukunftsfähig und maximal attraktiv zu machen, damit junge Menschen und Familien in die Region ziehen und bleiben. Seine These: „Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein massives Umsetzungsproblem, besonders bei der Geschwindigkeit.“
Thommes Vorschläge:
- Pilot-Projekte zur Überwindung unsinniger Rahmenbedingungen
- Vereinfachtes Planungs-, Vergabe- und Haushaltsrecht
- Transformationsfonds
- Steuerliche Standortvorteile bzw. Kompensation von Nachteilen
- Investitionszulagen
Dirk Binding, Bereichsleiter Digitale Wirtschaft, Infrastruktur, Regionalpolitik bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), lieferte Fakten zum ländlichen Raum und moderierte die Diskussion. DIHK-Präsident Peter Adrian nannte als Pluspunkte der Region u.a. ein Potenzial motivierter Arbeitskräfte, günstige Liegenschaften und Wohnraum. „Wir müssen daran arbeiten, dass andere Dinge noch verbessert werden wie z.B. die digitale Infrastruktur.“
Arbeitskräften eine Perspektive bieten
Eifelkreis-Landrat Andreas Kruppert versicherte: „Wir stehen im engen Austausch von kommunaler Seite mit den Unternehmen. Wir brauchen eine Unternehmenskultur auch für uns als Verwaltung. Wir müssen digitaler werden und in Teilen schneller.“
Wirtschaftsministerin Schmitt sieht Reformbedarf etwa in Sachen Bürokratieabbau: „Die Dinge wurden lange Jahre laufen gelassen in wirtschaftlich guten Zeiten. Wir müssen Arbeitskräften eine Perspektive bieten, eine unternehmensfreundliche Stimmung in der Verwaltung fördern und das Planungs- und Vergaberecht vereinfachen.“
Junior Uni Daun als Leuchtturmprojekt
Beatrix Simon-Ludwig, Kuratoriumsvorsitzende der LEPPER Stiftung, beschrieb das Konzept der TechniSat-Unternehmensgruppe: „Wir investieren viel in die Ausbildung und haben eine hohe Übernahmequote. Auch das duale Studium zieht junge Menschen an.“ Mit der Junior Uni Daun habe die LEPPER Stiftung ein Leuchtturmprojekt geschaffen, das die ganze Region attraktiver mache.
Peter Adrian versicherte, IHK und DIHK würden nicht müde, immer wieder auf die Politik einzuwirken und konkrete Vorschläge zu machen, wie Unternehmen das Wirtschaften erleichtert werden kann: „Wir haben Erfolge erzielt, aber es gibt noch viel zu tun.“