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IHK Trier


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  • 01.11.2020

    Zarte Erholung nicht gefährden

  • Foto: Cornelia Fetzer
    Presse / Öffentlichkeitsarbeit

    Cornelia Fetzer

    Tel.: (06 51) 97 77-1 22
    Fax: (06 51) 97 77-1 15
    fetzer@trier.ihk.de

Ein erstes Aufatmen geht durch die Wirtschaft der Region Trier. Es scheint, als wäre die konjunkturelle Talsohle durchschritten: Die Herbstumfrage der IHK Trier zeigt, dass sich die Geschäftslage der Unternehmen seit dem Corona-bedingtem Einbruch im Frühjahr deutlich verbessert hat, auch wenn bei den Betrieben die Unsicherheit aufgrund der Pandemie weiterhin besteht, was sich in sehr verhaltenen Investitions- und Beschäftigungsplanungen niederschlägt.

Doch trotz der guten Nachrichten einer beginnenden Erholung bleibt die Lage ernst! In Hotellerie, Gastronomie, Tourismus und Veranstaltungswesen kämpfen nicht wenige Betriebe um ihre Existenz, auch der Handel blickt nach wie vor pessimistisch in die Zukunft. Die derzeit steigenden Infektionszahlen zeigen deutlich: Wir müssen aufpassen, dass die Wirtschaft nicht erneut zurückrutscht in ein zweites tiefes Corona-Tal.

Wenig hilfreich sind in Krisenzeiten gesetzliche Verschärfungen wie etwa das geplante Lieferkettengesetz oder der neue Gesetzesentwurf zum Unternehmensstrafrecht, der mitten in der Corona-Krise vorgelegt wurde. Die Verhältnismäßigkeit neuer bürokratischer oder steuerlicher Vorgaben sollte gerade in diesen Zeiten immer im Auge behalten werden. Unsere Betriebe sind durch die Krise stark belastet, die wirtschaftliche Erholung ist ohnehin schwierig. Der leichte Aufschwung ist ein zartes Pflänzchen, das es zu pflegen gilt. Die Wirtschaft benötigt ein mehrjähriges Belastungsmoratorium, was Bürokratie und Steuerlast angeht. Auf zusätzliche Hemmnisse aus gesetzlichen Auflagen können wir aktuell sehr gerne verzichten!

Peter Adrian
Präsident der IHK Trier

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